Orange geht mit Gewinnsteigerung und solider Kundenbasis ins Jahr 2010
Das entspricht einem Kundenzuwachs von 7 Prozent gegenüber 2008. Orange hat damit seinen Marktanteil von rund 20 Prozent gehalten.
Der Umsatz von Orange in Österreich ist aufgrund des massiven Preiskampfs und der anhaltenden regulatorischen Eingriffe um 3,8 Prozent auf 569 Mio. Euro zurückgegangen, hat sich damit aber besser entwickelt als der Markt. Erstmals gab es 2009 in Österreich nur noch Promotion-Tarife. Der Umsatz am österreichischen Mobilfunk-Gesamtmarkt ist um mehr als 5 Prozent geschrumpft.
Das EBITDA steigerte Orange 2009 gegenüber dem Vorjahr von 167 auf 182 Mio. Euro, die operative Marge erhöhte sich von 28,2 auf 32 Prozent. Den Nettogewinn hat Orange von 15,5 auf 35,7 Mio. Euro mehr als verdoppelt und damit den höchsten Wert in der Geschichte des Unternehmens erzielt.
"Gespart haben wir dort, wo es die Kunden und die Mitarbeiter nicht betrifft. Unternehmerische Verantwortung zahlt sich aus - das ist auch an unserem Ergebnis ersichtlich", so das Fazit von Orange CEO Michael Krammer.
Innovative Tarife, iPhone und YESSS!
Neben den innovativen Tarifangeboten "Hallo Europa" oder "Halbe Grundgebühr" war das iPhone das Highlight des vergangenen Jahres. Jeder zweite Neukunde greift mittlerweile zum Kulthandy von Apple oder einem vergleichbaren Gerät. Orange hat derzeit rund 120.000 iPhone-Kunden. Beim Mobilen Breitband konnte Orange die Grenze von mehr als einer Viertel Million Kunden überschreiten - ein Plus von 38 Prozent. Attraktive Net- und Notebookbundles sowie die "Mobiles Internet Wertkarte" haben zu diesem Wachstum beigetragen.
Die Diskont-Tochter YESSS! ist mit mehr als 600.000 Kunden nach wie vor der größte Diskont-Anbieter Europas und konnte mit einem erfrischend neuen Werbeauftritt und speziellen Angeboten zusätzliche Zielgruppen wie die Web 2.0 Community oder ethnische Gruppen ansprechen.
Orange CEO Michael Krammer sieht rückblickend das Jahr 2009 als Wendepunkt in der Kommunikation: "2009 wird als das Jahr des Durchbruchs von iPhone & Co. in die Geschichte eingehen." Der Datenverkehr im Orange Netz hat sich in nur einem Jahr verdoppelt. Ein iPhone-Nutzer verbraucht pro Monat durchschnittlich 42-mal so viele Daten wie jeder andere Handy-Besitzer.
Orange passt deshalb im laufenden Jahr seine Angebote an das neue Nutzerverhalten an und bietet seinen Kunden einen entsprechenden Mehrwert. "Unser Fokus für 2010 ist: mehr Leistung, mehr Bandbreite, mehr füreinander tun", so Krammer. Orange wird dafür wie in den vergangenen Jahren auch 2010 rund 10 Prozent seines Umsatzes investieren.
Erstmals in Österreich: Orange und Ericsson bringen 42 Mbit/s ins Live-Netz
Derzeit implementiert Orange gemeinsam mit Ericsson als erster Mobilfunkbetreiber in Österreich und dritter weltweit 42 Mbit/s im Live-Netz der Future Town Wiener Neustadt.
Michael Krammer: "Das immer größer werdende Angebot für mobile Breitbandanwendungen erhöht die Nutzung. Mit den 42 Mbit/s steigern wir die Kapazität im Netz und bieten jedem einzelnen Orange Kunden eine deutlich höhere Geschwindigkeit beim mobilen Surfen. In Wiener Neustadt starten wir jetzt im Live-Netz, was wir unseren Kunden in Zukunft netzweit zur Verfügung stellen." Der Rollout für 42 Mbit/s im Orange Gesamtnetz ist für Ende 2010 geplant. Parallel arbeitet Orange am netzweiten Rollout von bis zu 21 Mbit/s.
"Wir haben bereits beim Connect-Netztest im Herbst 2009 sehr gut abgeschnitten", so Krammer. "Unser Ziel ist die Qualitätsführerschaft bei mobilem Breitband."
Quelle: Pressemeldung Orange Austria Telecommunication GmbH
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